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Bleiben Sie gesund

Hier finden Sie jeden Monat ausgewählte Artikel aus der Neue Apotheken Illustrierte zu aktuellen Themen.

Waage

Neue Serie: Ihr gesundes Herz

Ein gesunder Lebensstil kann Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorbeugen und oft auch entgegenwirken. Hierzu zählen eine mediterrane Ernährung und viel Bewegung. Diese positive Nachricht macht die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2018. Was lässt sich für das Herz konkret tun?

Regelmäßige Bewegung oder Sport sind das A und O einer gesunden Lebensweise. Besonders Ausdauersportarten eignen sich, den erkrankten Herzmuskel zu stärken.

Naschkatzen sollten sich zurückhalten. Wenn Schokolade, dann nur dunkle Sorten mit hohem Kakaoanteil wählen. Bestimmte Inhaltsstoffe im Kakao wirken sich offenbar günstig auf die Elastizität der Blutgefäße und auf den Blutdruck aus.

Negative Einflüsse von Geschlechtsverkehr auf die Herzgesundheit sind zu vernachlässigen. Während des Orgasmus sind Herzfrequenz und Blutdruck zwar meist erhöht, allerdings nur für wenige Sekunden. Außerdem überschreitet die Herzfrequenz selten die 130. Weniger als ein Prozent aller Herzinfarkte beziehungsweise plötzliche Herztode treten in Zusammenhang mit Geschlechtsverkehr auf. Man braucht sich also nicht grundsätzlich beim Sex zurückzuhalten.

Lächeln – egal ob aufgesetzt oder echt – hilft dem Herzen, denn es beruhigt häufig den durch Stress bedingten Anstieg der Herzschlagfrequenz.

Diabetes in der Schwangerschaft

Zu hohe Blutzuckerwerte in der Schwangerschaft steigern das spätere Diabetesrisiko der Mutter. Zudem wirken sie sich auch auf das Ungeborene aus. Ausreichend Bewegung und gesunde Ernährung bringen jedoch bei den meisten Betroffenen die Blutzuckerwerte wieder auf Normniveau, informiert die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. März 2018.

Die Basistherapie dieses sogenannten Gestationsdiabetes besteht aus einer Ernährungsumstellung und vermehrter körperlicher Bewegung. Gleichzeitig muss die Patientin ihren Blutzuckerspiegel kontrollieren. Dazu ist eine sorgfältige Schulung notwendig. In rund 80 Prozent der Fälle sinken allein durch Änderung des Lebensstils die Blutzuckerwerte wieder in den Normbereich.

Betroffene Schwangere sollten darauf achten, dass der Kohlenhydratanteil der Nahrung etwa bei 50 Prozent liegt – so wie bei einer normalen ausgewogenen Ernährung auch. Die Kohlenhydrate sollten aus Vollkornprodukten, Gemüse und nur hin und wieder Obst kommen. Ein weiterer Grundsatz: Mehrere kleine Mahlzeiten am Tag eignen sich besser als drei große, denn so lassen sich starke Schwankungen im Blutzuckerprofil vermeiden. Auf zuckerhaltige Getränke wie Cola oder Fruchtsäfte sollten Schwangere möglichst verzichten. Kaffee und Tee können hingegen durchaus in den Speiseplan eingebaut werden, denn in Maßen konsumiert wirken sie sich positiv auf den Blutzuckerspiegel aus.

Erst wenn die Blutzuckerwerte nach rund zwei Wochen nicht die Zielwerte erreicht haben, ist in der Regel eine Insulintherapie unumgänglich. Orale Antidiabetika, also Tabletten gegen erhöhten Blutzucker, sind in der Schwangerschaft nicht zugelassen. Nach der Entbindung normalisieren sich in der Regel zwar die Werte der Mutter wieder, dennoch erhöht sich das Risiko, später an einem Typ-2-Diabetes zu erkranken. Schätzungen gehen davon aus, dass etwa ein Drittel der Betroffenen nach der Schwangerschaft in irgendeiner Form ihre Stoffwechselstörungen behalten.

Therapietreue prüfen und fördern

Damit Arzneimittel wirken können, müssen sie korrekt eingenommen werden. Nach Gabriele Regina Overwiening haben besonders Apotheker vielfältige Möglichkeiten, die Therapietreue zu prüfen und zu fördern. In der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. März 2018 verdeutlicht die Präsidentin der Apothekerkammer Westfalen-Lippe, dass die Apotheke gerade im Bereich Therapietreue unverzichtbar ist.

„Die Apotheken sind im Bereich der Therapietreue Dreh- und Angelpunkt für den Patienten: Wir können im persönlichen Gespräch direkt bei der Abgabe Medikamente und zugehörige Therapiepläne erklären und somit Ängste und Bedenken ausräumen. Verstehen die Patienten den Sinn ihrer Therapie und den manchmal eben auch nur langfristigen Nutzen, steigt ihre Motivation, ebenfalls ihre Arzneimittel regelmäßig einzunehmen.“

Laut Overwiening gibt es viele Gründe für fehlende Therapietreue. Manche Patienten, besonders ältere oder demente, seien einfach damit überfordert, die Einnahme ihrer Arzneimittel zu organisieren. „Andere fürchten unerwünschte Arzneimittelwirkungen. Sie lassen deswegen die Arzneimittel weg oder nehmen eigenmächtig eine geringere Dosis ein“, erklärt die Apothekerin. Nachlässig werden Patienten oft, wenn sie vom Nutzen der Therapie nicht überzeugt sind oder die Erkrankung zunächst nicht mit einer Einschränkung ihrer Lebensqualität einhergeht. „Bluthochdruck gehört hier klassischerweise dazu. Dabei ist die zuverlässige Einnahme gerade bei bestimmten Wirkstoffen die Basis für eine erfolgreiche Therapie.“

Themen-Spezial: Wie Hormone unser Leben steuern

Schwangerschaft, Liebe oder Stress: Hormone machen Stimmung. Doch das ist längst nicht alles, was diese geheimnisvoll erscheinenden Botenstoffe leisten. Sie haben auch großen Einfluss auf den Stoffwechsel und damit auf das körperliche Wohlbefinden. Mehr über diese Taktgeber unseres Lebens erfahren Leser der Neuen Apotheken Illustrierten in der aktuellen Ausgabe vom 1. April 2018 in einem großen Spezial. Das sind die Themen:

Wie Hormone wirken

Glossar wichtiger Hormone

Mehr als nur Sex

Wie Botenstoffe uns schlafen lassen

Verdauung: Ohne Hormone läuft nichts

Schilddrüsenhormone: Gaspedal für den Stoffwechsel

Diabetes-Mythen abgeklärt

Um die Zuckerkrankheit ranken sich einige Ammenmärchen und Halbwahrheiten. Die Neue Apotheken Illustrierte klärt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. April 2018 auf, was an manchen Aussagen dran ist und was nicht. Der interessierte Leser erfährt etwa Folgendes:

Diabetes bekommen nur alte Menschen –> falsch

Wer zu viel Zucker isst, bekommt Diabetes –> nicht ganz richtig

Wer in der Schwangerschaft Diabetes hatte, erkrankt später wieder daran –> nicht auf jeden Fall

Insulin müssen nur Diabetiker spritzen, die bei ihrer Therapie nachlässig waren –> falsch

Diabetiker müssen streng Diät halten –> falsch

Diabetiker dürfen keinen Sport treiben –> im Gegenteil

Die Zuckerkrankheit spürt man nicht, sie ist daher halb so schlimm. –> falsch

Nothilfe fürs Herz, Stichpunkt Herzinfarkt

»Immer noch wissen zu viele Menschen in unserem Lande nicht, dass beim Herzinfarkt jede Minute zählt, und warten zu lange«, teilt die Deutsche Herzstiftung in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. April 2018 mit. »Aber je schneller der Patient in der Klinik behandelt wird, desto besser sind die Überlebenschancen und umso geringer das Risiko einer schwerwiegenden Schädigung des Herzens.« Folgende acht Tipps helfen, im Fall der Fälle richtig zu handeln:

Schnell handeln, nicht zu lange warten! Das gilt auch nachts und am Wochenende.

Nicht erst zum Hausarzt! Ohne Zeitverzögerung müssen Betroffene ins rettende Krankenhaus gebracht werden. Sie verlieren wertvolle Zeit, wenn sie zunächst beim Hausarzt, bei Verwandten oder Nachbarn anrufen.

Die Notrufnummer lautet 112! Sprechen die Beschwerden für einen Herzinfarkt, immer die Notrufnummer 112 anrufen und den Verdacht auf den Herzinfarkt äußern.

Beim Notruf nicht vorzeitig auflegen! Beim Notruf immer den Namen, die Adresse und die Telefonnummer für Rückfragen hinterlassen. Das Gespräch beendet die Leitstelle.

Der ärztliche Notdienst ist kein Rettungsdienst! Bitte keine Missverständnisse: Die Nummer für den ärztlichen Notdienst ist 116 117 und nicht die 112!

Nicht mit dem Auto in die Klinik! Menschen mit Herzinfarkt sollten sich auf keinen Fall von Bekannten oder Verwandten in die Klinik fahren lassen und schon gar nicht selbst fahren.

Versorgung beginnt bereits zu Hause! Wer den Notarzt ruft, wird bereits in den eigenen vier Wänden und anschließend im Rettungswagen richtig versorgt. Das spart wertvolle Zeit.

Für Zweifler gibt es die Brustschmerzambulanz! Für die, die sich nicht entschließen können, die 112 anzurufen, empfiehlt die Deutsche Herzstiftung, anstatt stundenlang zu Hause abzuwarten, sich mit dem Taxi in die nächste CPU (Chest Pain Unit) bringen zu lassen. Diese Brustschmerzambulanzen sind rund um die Uhr auf Notfälle eingestellt.

Augengesundheit bei Diabetes im Blick

Erhöhte Blutzuckerwerte können auf Dauer nicht nur Herz, Nieren und Füßen schaden, sondern auch den Augen. Im Extremfall droht die Erblindung. Doch dagegen lässt sich einiges tun, macht die Neue Apotheken Illustrierte Diabetes EXTRA ihren Lesern mit der aktuellen Ausgabe Mut.

Die Chancen, diabetische Netzhautveränderungen zu behandeln beziehungsweise ihr Fortschreiten aufzuhalten, sind in den vergangenen Jahren deutlich besser geworden. Mit einer konsequenten Einstellung der Blutzucker- und Blutdruckwerte sowie mit regelmäßigen Kontrolluntersuchungen beim Augenarzt bleibt das Augenlicht vielen Patienten trotz Diabetes erhalten. Für Diabetiker ist es zudem absolut empfehlenswert, nicht zu rauchen. Die Verbrennungsprodukte greifen nämlich ebenfalls die Netzhaut an.

Für die eigentliche Augenbehandlung des Netzhautschadens stehen verschiedene Verfahren zur Verfügung, etwa eine Lasertherapie, auch Laserphotokoagulation genannt. Der Laser verödet dabei undichte Äderchen auf der Retina. So können keine neuen Gefäße und neue Wucherungen entstehen. Liegt ein Makulaödem vor, behandelt der Arzt mit Medikamenten, die ins Auge injiziert werden. Diese sorgen in vielen Fällen für eine verbesserte Sehschärfe. Grundsätzlich kann eine gesunde Ernährung mit viel Anthocyanen, Vitaminen, Lutein und Zeaxanthin dabei helfen, eine gute Sehkraft zu erhalten.

 

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