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Bleiben Sie gesund

Hier finden Sie jeden Monat ausgewählte Artikel aus der Neue Apotheken Illustrierte zu aktuellen Themen.

Waage

Die 25 besten heimischen Heilpflanzen

Pflanzenheilkunde betreiben die Menschen seit Jahrtausenden – auf allen Kontinenten – mit Pflanzen, die sie in ihrer Umgebung finden. Das Wissen darüber gaben die früheren Pflanzenforscher zuerst mündlich und später schriftlich in teilweise aufwändig illustrierten »Kräuterbüchern« weiter. Mittlerweile ist die Medizin eine internationale Wissenschaft, und das Erfahrungswissen muss sich an modernen Maßstäben messen lassen. Dem Ruf der Arzneipflanzen hat das nicht geschadet, denn viele konnten ihre Wirksamkeit unter Beweis stellen. Dazu gehören auch zahlreiche hiesige Heilpflanzen beziehungsweise solche, die hier mittlerweile heimisch geworden sind.

Die Neue Apotheken Illustrierte stellt in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2017 die 25 besten Pflanzenexemplare vor. Pflanzen von Arnika bis Weißdorn zeigen die Vielfalt der Naturapotheke. Schon die volkstümliche Bezeichnung Bergwohlverleih trägt bei Arnika zur Heilung bei. Sie gedeiht auf Bergwiesen. Der entzündungshemmende Arnikaextrakt lindert Verstauchungen, Prellungen und rheumatische Gelenkbeschwerden.

Extrakte aus Blättern und Blüten des Weißdorns stärken ein schwaches Herz. Das gilt besonders bei leichter Herzschwäche, die sich bei körperlicher Belastung zeigt. Kurzatmigkeit und Schwäche nehmen ab, und die Belastbarkeit der Betroffenen nimmt wieder zu, wie sich in einer Studie zeigte.

Zuckerkrank & Knochenbruch

Diabetes bringt nicht nur den Kohlenhydrat-, Eiweiß- und Fettstoffwechsel aus dem Gleichgewicht. Er beeinflusst auch die Knochengesundheit. Über das erhöhte Risiko für Knochenbrüche berichtet die Neue Apotheken Illustrierte in ihrer aktuellen Ausgabe vom 15. Oktober 2017.

Osteoporose gehört zu den Folge- oder Begleiterkrankungen eines Diabetes. Das fehlende Insulin ist eine Ursache für die hohe Frakturrate. Denn es stimuliert unter anderem den Calciumeinbau in die Knochen und die körpereigene Kollagenproduktion. Stark oder andauernd erhöhte Blutzucker-Konzentrationen schädigen aber auch langfristig die Knochenzellen. Das bedeutet konkret, dass vermehrt die knochenaufbauenden Osteoblasten absterben und sich nicht in ausreichendem Maße nachbilden.

Für die veränderte Zusammensetzung des Knochengewebes sorgt unter anderem das viszerale Fett, also das in der Bauchhöhle angesiedelte Fettgewebe. Es produziert und schüttet entzündungsfördernde Zytokine aus, die die Knochenstruktur unmittelbar schädigen und verändern. Übergewicht, das Typ-2-Diabetiker häufig mit auslöst, spielt also auch eine entscheidende Rolle, wenn es um ein erhöhtes Frakturrisiko geht.

Neben hohen Langzeitzuckerwerten und Übergewicht entscheidet der Vitamin-D-Spiegel darüber, ob ein Knochen bricht oder nicht. Das fettlösliche Vitamin gehört zur Basistherapie der Osteoporose. Vitamin D regt nicht nur die Bildung neuer Knochenzellen an, es fördert außerdem die Aufnahme von Calcium aus dem Dünndarm und den Einbau des Mineralstoffs in die Knochen. Zudem ist es in der Lage, den Blutzucker-Stoffwechsel zu stabilisieren, indem es die Insulinproduktion ankurbelt und die Insulinsensitivität von Muskel- und Leberzellen verbessert. Deshalb empfehlen Experten gerade Diabetikern auf einen ausreichend hohen Vitamin-D-Spiegel zu achten.

Um Stürze zu verhindern, ist es gleichzeitig wichtig, frühzeitig das Sehvermögen testen und regelmäßig überprüfen zu lassen, sich regelmäßig zu bewegen und den Gleichgewichtssinn zu trainieren.

Rückruf von Arzneimitteln

Manchmal müssen Medikamente wieder aus dem Handel genommen werden. Wie das vonstatten geht, erklärt Dr. André Said, Leiter der Geschäftsstelle der Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker (AMK) in Berlin, in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 15. Oktober 2017.

Arzneimittel werden streng überwacht, auch nach ihrer Zulassung. Werden Arzneimittelrisiken bekannt, tauschen sich Behörden, pharmazeutische Unternehmen sowie die medizinischen und pharmazeutischen Fachkreise aus. Dann übernimmt die Arzneimittelkommission der Deutschen Apotheker für die Apotheker eine Schlüsselfunktion, erklärt Said. „Zum einen werden ihr von Apothekern Risiken spontan berichtet und zum anderen informiert sie als Stufenplanbeteiligte wiederum die Apotheken über getroffene Maßnahmen zur Gefahrenabwehr, wozu etwa Chargenrückrufe dienen.“

Rückrufe werden von den jeweiligen für die Arzneimittelüberwachung zuständigen Landesbehörden veranlasst und überwacht, erklärt der Experte. »Hierzu gehören beispielsweise (chargenbezogene) Rückrufe, wenn Qualitätsmängel bekannt geworden sind, sodass die betroffenen Chargen der jeweiligen Präparate aus dem Verkehr gezogen werden. Die Zulassungsbehörden können unter anderem den Widderruf, die Rücknahme oder das Ruhen einer Zulassung anordnen.«

Werden entsprechende Maßnahmen behördlich angeordnet, dürfen Apotheken diese Arzneimittel nicht mehr abgeben. Was geschieht dann mit diesen Arzneimitteln? Said: »Betroffene Arzneimittelpackungen werden unverzüglich in Quarantäne gesondert gelagert. In der Regel werden die Apotheken die jeweiligen Arzneimittel an den pharmazeutischen Unternehmer direkt oder über den Großhandel zurückschicken.«

Verdauung in Balance

Die Verdauung hat einen wesentlichen Anteil an unserem Wohlbefinden. Das gilt noch mehr für Diabetiker, denn durch die Stoffwechselerkrankung werden nicht selten auch Magen und Darm in Mitleidenschaft gezogen. Warum das so ist und was dagegen helfen kann, fasst die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten Diabetes EXTRA zusammen.

Hinter verschiedensten Magen-Darm-Beschwerden steckt bei Diabetikern typischerweise eine Neuropathie, ein Nervenschaden. Bei über der Hälfte der Diabetiker, die seit mindestens 20 Jahren erkrankt sind, sind die Nerven des Magen-Darm-Traktes angegriffen. Ärzte sprechen dann von einer autonomen Neuropathie. Abhängig vom Ort des Nervenschadens zwischen Speiseröhre und After kommt es dann zu entsprechenden Symptomen wie Übelkeit und Erbrechen, Völlegefühl, Schluckstörungen, wiederkehrende Magenschmerzen, frühes Sättigungsgefühl beim Essen, Unterzuckerungen kurz nach dem Mahlzeiten, Durchfall oder Verstopfung oder auch Stuhlinkontinenz.

Durch eine gute Blutzuckereinstellung lassen sich die Beschwerden rund um den Bauch in der Regel mildern. Allerdings ist diese mitunter schwer zu erreichen, da durch die Magen-Darm-Störung die Nährstoffaufnahme beeinträchtigt ist, was wiederum den Blutzuckerspiegel beeinflusst. Entleert sich beispielsweise der Magen verzögert, haben Betroffene typischerweise Unterzuckerungen am späten Vormittag sowie hohe Blutzuckerspiegel am Abend oder in der Nacht. Achtung: Hohe Blutzuckerwerte von über 200 bis 250 mg/dl allein können schon den Magen lahmlegen!

Eine weitere Erkrankung, die langjährige Diabetiker im Durchschnitt öfter ereilt: die nicht-alkoholische Fettleber-Erkrankung, auch NAFLD genannt. Dabei handelt es sich um die Einlagerung von Fett in die Leberzellen, wodurch das Organ an Umfang zunimmt. Im weiteren Verlauf kann es zu einer Entzündung sowie zur Verhärtung und Schrumpfung des Organs kommen.

Da eine funktionsfähige Leber besonders als Ort der Zuckerneubildung und der Speicherung von Zucker als Glykogen für Diabetiker unverzichtbar ist, sind eine Gewichtsabnahme durch eine kohlenhydratarme Ernährung und mehr Bewegung wichtig. Damit erfährt die Leber eine Entfettung und die Erkrankung kann sich sogar komplett zurückbilden. Im Allgemeinen ist eine Gewichtsreduktion von mindestens drei bis fünf Prozent erforderlich, um die NAFLD positiv zu beeinflussen. Mit Medikamenten ist der Erkrankung bisher noch nicht beizukommen.

10-Seiten-Spezial: Alles, was die grauen Zellen stärkt

Obwohl Wissenschaftler schon sehr lange daran arbeiten das Gehirn zu verstehen, gibt es seine Geheimnisse noch nicht vollends preis. Trotzdem ist es mittlerweile gelungen, einige Schleier zu lüften, was auch die Behandlung von neurologischen Erkrankungen voranbringt. Die Neue Apotheken Illustrierte hat in ihrer aktuellen Ausgabe vom 1. November 2017 auf zehn Seiten zusammengefasst, was das Gehirn am Laufen hält und welche Maßnahmen helfen, um die grauen Zellen zu stärken.

Zu Beginn der 10-Seiten-Sonderstrecke fragt die Redaktion der Neuen Apotheken Illustrierten: Wie denkt der Mensch überhaupt? Und können wir uns auf unser Denken überhaupt wirklich verlassen? Zudem erfährt der Leser, welche neuen Strategien es für die Alzheimer-Demenz einmal geben könnte und was die Darmflora mit der Psyche zu tun hat. Und schließlich: Was ist die beste Nervennahrung? Die Themen des Spezials zur Störung der grauen Zellen noch einmal im Einzelnen:

Gut gelaunt durch den Winter

Die Tage werden kürzer, kälter und nebliger. Erkältungen gehen um und die Zeit bis zum Frühjahr scheint sich endlos zu dehnen. Wie soll da gute Laune aufkommen? Die aktuelle Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. November 2017 hat Tipps zusammengefasst, wie man gesünder und besser gelaunt durch die dunkle Jahreszeit kommt.

Trockene Winterluft setzt Schleimhäuten zu, auch denen in der Nase. Daher vorbeugend genug trinken und bei Bedarf Meerwassersalzsprays, Nasenduschen oder Nasensalben einsetzen. Feuchte Nasenschleimhäute stärken die lokale Abwehr gegen Erkältungsviren.

Kälte macht es den Erkältungsviren leichter, sich in der Nasenschleimhaut einzunisten. Erkrankte Diabetiker sollten häufiger als sonst ihren Blutzucker messen. Es kann bei Infektionskrankheiten zu Über- oder Unterzuckerungen kommen. Ob man die Diabetestherapie entsprechend anpassen soll, muss man mit dem Arzt besprechen.

Wichtig, um die Abwehr gegen Keime fit zu machen, sind genug Schlaf und eine vielseitige, vitaminreiche Ernährung.

Bewegung in Form von Winterspaziergängen, Skilanglauf oder Indoor-Sport kann die Abwehr stärken. Außerdem wirkt sich Bewegung günstig auf den Zuckerstoffwechsel aus. Wer neu mit Sport beginnt, sollte jedoch die Blutzuckerwerte sehr regelmäßig kontrollieren, wenn er Insulin spritzt oder Sulfonylharnstoffe einnimmt. Bewegung senkt den Blutzucker zusätzlich, so dass Unterzuckerungsgefahr besteht.

Apotheken bieten Erkälteten Mittel an, um etwa zähen, schlecht abzuhustenden Schleim zu verflüssigen, Kopf- und Gliederschmerzen zu bekämpfen, Fieber zu senken oder starken Hustenreiz zu mildern. In der Apotheke gibt es auch für Diabetiker gut verträgliche Präparate gegen Erkältungsbeschwerden.

Lieferengpässe bei Arzneimitteln

Lieferengpässe gibt es sogar bei wichtigen Medikamenten. Was Apotheker tun, damit diese Engpässe die Patientenversorgung möglichst wenig beeinträchtigen, darüber berichtet Professor Dr. Martin Schulz, Vorsitzender der Arzneimittelkommission Deutscher Apotheker (AMK), in der aktuellen Ausgabe der Neuen Apotheken Illustrierten vom 1. November 2017.

Lieferengpässe betreffen besonders häufig Herz-Kreislauf-Medikamente, Antibiotika, Schmerzmittel und Antidiabetika. »Solche Engpässe können durch Produktionsprobleme auftreten, die Auswirkungen auf die Arzneimittelqualität haben können, aber auch durch eine plötzlich erhöhte Nachfrage, wie bei Infektionen oder Epidemien«, erklärt Schulz. »Eine Umfrage, die die AMK in Apotheken zu diesem Thema durchgeführt hat, zeigt, dass 90 Prozent der Apotheken vor Ort und 80 Prozent der Krankenhausapotheken in den vorangegangenen drei Monaten solche Lieferengpässe erlebt haben«, berichtet Apotheker Schulz.

Was tun Apotheker, um die Patientenversorgung dennoch sicherzustellen? »Etwa die Hälfte der Apotheken erkundigt sich etwa bei Nachbarapotheken nach den fehlenden Präparaten. Fast alle Apotheken haben schon einmal die Arzneimittel direkt beim Hersteller statt – wie sonst üblich – über den Großhandel bezogen. Rund 60 Prozent der Apotheken mussten das verordnete Arzneimittel gegen ein wirkstoffgleiches Präparat austauschen. Und 43 Prozent der Apotheken haben Rücksprache mit dem Arzt gehalten, damit dieser ein anderes Arzneimittel verordnet«, erklärt Schulz.

»Dennoch haben nach Schätzungen der Apotheker rund 25 Prozent der Lieferengpässe dennoch nachteilige Auswirkungen auf die Patienten.« Eine Möglichkeit, diesem Problem beizukommen, liege in der Verschärfung der Meldepflicht für Arzneimittelhersteller, so wie es viele Apotheker fordern, meint Schulz.

Wellness: Wohltat für Körper und Seele

Wellness ist Konzept und Lebensstil. Für alle, die gesund bleiben und werden wollen und dabei sich selbst, den Genuss und die Freude am Leben im Blick behalten, hat die Neue Apotheken Illustrierte Diabetes EXTRA in ihrer aktuellen Ausgabe die wichtigsten Wellness-Aspekte zusammengetragen.

Starre Regeln darüber, was Wellness darf und was nicht, sucht man vergeblich. Erlaubt ist, was Wohlbefinden auslöst. Allerdings steht fest: Die Wellness-Idee basiert auf der Ganzheitlichkeit von Körper, Seele und Geist. Je ausgewogener das Verhältnis von körperlicher Aktivität, passiver und aktiver Entspannung und qualitativ hochwertiger, gesunder Ernährung, desto höher der Wohlfühlfaktor.

Wie man sich seine persönliche Wellness-Oase schafft und was besonders Diabetikern gut tut, das erklärt Medic-Well-Trainerin und Physiotherapeutin Janet Levin-Petrasch aus Mühlhausen im Titelbeitrag.


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